Dieser Instagrammer fotografiert jede einzelne U-Bahn-Haltestelle der Stadt

Ihr habt’s ja vielleicht bereits gemerkt: Haltestellen sind ein großes Thema bei uns. Wir sind damit aber nicht die einzigen: Der Italiener Claudio Galamini ist nämlich gerade dabei, jede einzelne U-Bahn-Haltestelle Münchens zu fotografieren.

Wie er Mucbook erzählt, lebte er 15 Jahre lang in New York und zog dann nach Berlin. Dort war er fasziniert von der farblichen und architektonischen Gestaltung der Haltestellen im Vergleich zu den zumeist tristen, grauen Haltestellen New Yorks. So entstand sein erstes Instagram-Projekt „Berlin Memories“.

Durch die Auswahl des Bildausschnitts und der perfekt frontalen Perspektive entstehen dabei wunderschöne Kunstwerke und man sieht die Haltestellen mit ganz anderen Augen. Doch seht am besten selbst:

Weiterlesen auf Mucbook.de

Basel Tattoo: Die Russen kommen

Die Grossveranstaltung Basel Tattoo wird in der Region wieder gefeiert. Zweifelsohne: Es ist ein Anlass mit weiter Strahlkraft, der nicht zuletzt auch dem hiesigen Tourismus und der lokalen Gastronomie während dieser Zeit schöne Einkünfte beschert.

Ich war als Journalist an der verschifften Premiere am Freitag dabei. Zwei Sachen scheinen mir erwähnenswert:

  1. Das Tattoo hat seit drei Jahren seinen eigenen, kleinen militärischen Verband, die Basel Tattoo Garde, die in altertümlich gehaltener Rüstung, mit Hellebarde, Helm und Brustpanzer patroulliert und während der Show den Formationen die Tore aufmacht. Sie nennen das «Ehrenwachdienst». Die Garde schreibt sich selbst ausserdem Verbindungen zur päpstlichen Schweizergarde zu (die sich mir allerdings nicht genau erschliessen).
  2. Am diesjährigen Tattoo sind russische Formationen zentrales Element der Show. Der Sieg Russlands über Napoleons Armee von 1812 ist einer der Höhepunkte der Veranstaltung, dessen zweihundertjähriges Jubiläum mit Musik und Kanonendonner abgefeiert wird. Nicht nur wegen der höchst schwierigen Situation, die in Russland mit dem «wiedergewählten» Präsidenten Putin zurzeit – oder schon seit einiger Zeit – herrscht, fand ich das ein wenig fragwürdig.

Quel bon souvenir (Paris, etc.)

Die nächsten Bilder kommen erst am Dienstag in der Zeitung, deshalb auch nicht vorher hier. Zur Abwechslung habe ich mein Ferienarchiv durchstöbert, idealer Zeitvertrieb bei diesem tristen Wetter draussen, und die interessantesten Schnappschüsse der letzten Jahre zusammengestellt. Ein bisschen Berlin, Paris, Nantes und einmal Bern.

(Der Titel ist eine Anspielung an das grossartige Stück «Paris» von Hans Unstern)