The Butt is Up!

Die Basler Musikszene rauft sich zusammen und stellt was auf die Beine. Sehr schön! Am Sonntag, 29. November ein Tag für und mit Flüchtlingen. Das (provisorische) Programm hier:

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Jetzt also München – oder: Eine Abrechnung zum Abschied aus Basel

«Basel ist zäh und irgendwie engmaschig», sagt ein Freund spät abends an einer Party, in einer wohltuend aufmüpfigen Ecke der Stadt. Zäh und engmaschig, um reinzukommen in dieses Gebilde. Aber auch zäh und engmaschig, um sich davon zu lösen, um wegzukommen.

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Basel Tattoo: Die Russen kommen

Die Grossveranstaltung Basel Tattoo wird in der Region wieder gefeiert. Zweifelsohne: Es ist ein Anlass mit weiter Strahlkraft, der nicht zuletzt auch dem hiesigen Tourismus und der lokalen Gastronomie während dieser Zeit schöne Einkünfte beschert.

Ich war als Journalist an der verschifften Premiere am Freitag dabei. Zwei Sachen scheinen mir erwähnenswert:

  1. Das Tattoo hat seit drei Jahren seinen eigenen, kleinen militärischen Verband, die Basel Tattoo Garde, die in altertümlich gehaltener Rüstung, mit Hellebarde, Helm und Brustpanzer patroulliert und während der Show den Formationen die Tore aufmacht. Sie nennen das «Ehrenwachdienst». Die Garde schreibt sich selbst ausserdem Verbindungen zur päpstlichen Schweizergarde zu (die sich mir allerdings nicht genau erschliessen).
  2. Am diesjährigen Tattoo sind russische Formationen zentrales Element der Show. Der Sieg Russlands über Napoleons Armee von 1812 ist einer der Höhepunkte der Veranstaltung, dessen zweihundertjähriges Jubiläum mit Musik und Kanonendonner abgefeiert wird. Nicht nur wegen der höchst schwierigen Situation, die in Russland mit dem «wiedergewählten» Präsidenten Putin zurzeit – oder schon seit einiger Zeit – herrscht, fand ich das ein wenig fragwürdig.