Ich will nicht nach Berlin! – oder zwei riesige Elefanten im Bahnwärter Thiel

Erstmal vorweg: Die Diskussionsrunde gestern Abend im Bahnwärter Thiel war so notwendig wie spannend. Initiiert von Puls und der Süddeutschen Zeitung, zur Fragestellung „Ich will nicht nach Berlin! Wie wird München zur nächsten Pop-City?“, diskutierten Josef Schmid (2. Bürgermeister von München, CSU), Julia Viechtl (Fachstelle Pop), Daniel Hahn (Bahnwärter Thiel), Fatoni (Münchner Rapper, lebt in Berlin), Josie (Sängerin der Band Claire) und Magnus Textor (Junior A&R Sony Music, auch bald in Berlin).

Obwohl sich Josef Schmid viel (berechtigte und unberechtigte) Kritik anhören musste, war dennoch zu spüren, dass er es Ernst meint mit dem Thema und dass er die hiesige Musikszene unterstützen möchte. Das ging sogar so weit, dass er ankündigte, das Erarbeiten einer Popkultur-Strategie im Stadtrat anzustoßen. Eine klare Ansage, wie man sie selten genug hört von Politikern, die sich nur allzu gerne hinter Floskelwolken verstecken.

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Jammern an den Kammerspielen – eine Premierenkritik

Um es gleich vorweg zu nehmen: Es war ein starkes Stück, das uns Matthias Lilienthal, Intendant der Münchner Kammerspiele, da mit seiner ersten eigenen Regiearbeit an seinem Haus vorgesetzt hat: Zum Bersten voll war die Kammer 2 am Sonntagabend zur Uraufführung von „Welches Theater braucht München?“, einer kritischen Auseinandersetzung mit dem Stadttheater, hervorgerufen durch die Kündigung dreier Schauspielerinnen und einem abgesagten Stück.

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