„Wir machen das jetzt“

Der Schweizer Schriftsteller Jonas Lüscher ruft dazu auf, europaweit am 13. Oktober auf die Strasse zu gehen – für ein geeintes Europa. Ein Gespräch über erstarkenden Nationalismus, das Klein-Klein des Aktivismus und unnötige Grabenkämpfe.

Ein Freitagmittag im September. Der Schweizer Schriftsteller und Wahl-Münchner Jonas Lüscher steht am Gleis 11 des Hauptbahnhofs von München und wartet auf seinen Mitstreiter, den österreichischen Philosophen Michael Zichy.

Die beiden treffen sich seit einigen Jahren schon regelmässig zu Gesprächen über Politik und den Zustand der Gesellschaft. Vor einigen Wochen entschlossen sie sich, nicht mehr nur zu diskutieren und zu schreiben, sondern aktiv zu werden: Fünf Millionen Europäer sollen am 13. Oktober die Stimme erheben gegen Nationalismus, für ein geeintes, demokratisches und solidarisches Europa.

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Über Subkultur, Stadtstrand und Leerstand: Interview mit CSU-Stadtratsfraktionschef Manuel Pretzl

Er ist der neue mächtige CSU-Mann im Münchner Stadtrat: Manuel Pretzl. Seit Anfang Jahr steht er an der Spitze der CSU-Fraktion. Grund genug für uns, dem 41-jährigen Stadtpolitiker mal auf den Zahn zu fühlen. Wir haben uns eine Stunde lang mit ihm unterhalten – hier der erste Teil des Gesprächs zu den Themen Kultur, Subkultur und Freiraum.

Das Interview führten Marco Eisenack und Jan Krattiger

Mucbook: Herr Pretzl, fangen wir mal mit dem vermeintlich leichtesten Thema an, mit der Kultur. Der Kulturstrand hat insbesondere in den letzten Wochen hohe Wellen geschlagen. Wie kann man sich denn an einem Strand so verbeißen, dass zwei Fraktionen so aneinandergeraten dass offen über Koalitionsbruch und alles Mögliche diskutiert wird. Wollen sie das als Fraktionsvorsitzender in Zukunft anders lösen?

Manuel Pretzl: Wir sind keine Koalition, sondern es ist eine Kooperation gemeinsam mit der SPD. Da lösen wir sehr viele, sehr große Probleme auch im kulturellen Bereich. Wir stoßen da viel an und es steht uns auch noch viel bevor, was wir alles sehr gut miteinander besprechen und auch geräuschlos und zum Wohl der Stadt machen.

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