Das Gegenteil von gut ist gut gemeint – oder wenn Künstler sich spüren wollen

Ein Kommentar

Ja, es gibt sie auch hier im reichen München: die Obdachlosen, die Menschen am äußersten Rand der Gesellschaft. Und es werden immer mehr. Das weiß jeder und doch verdrängen wir es viel zu gern. Das zu thematisieren – und vor allem den Menschen auch zu helfen ist darum wahnsinnig wichtig.

Das haben sich wohl auch die beiden Künstler Paul Huf, Uli Oesterle und der SPD-Lokalpolitiker Lars Mentrup gedacht, als sie sich in ihren (ich rate einfach mal:) gemütlichen Ateliers/Co-Working Spaces/Lieblings-Cafés getroffen und die Idee für ihre Kunstaktion „Von hier aus!“ entwickelt haben. Drei Tage lang haben sie nun Handy, Bargeld, Kreditkarte, etc. abgegeben und in München obdachlos gespielt.

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Dieser Instagrammer fotografiert jede einzelne U-Bahn-Haltestelle der Stadt

Ihr habt’s ja vielleicht bereits gemerkt: Haltestellen sind ein großes Thema bei uns. Wir sind damit aber nicht die einzigen: Der Italiener Claudio Galamini ist nämlich gerade dabei, jede einzelne U-Bahn-Haltestelle Münchens zu fotografieren.

Wie er Mucbook erzählt, lebte er 15 Jahre lang in New York und zog dann nach Berlin. Dort war er fasziniert von der farblichen und architektonischen Gestaltung der Haltestellen im Vergleich zu den zumeist tristen, grauen Haltestellen New Yorks. So entstand sein erstes Instagram-Projekt „Berlin Memories“.

Durch die Auswahl des Bildausschnitts und der perfekt frontalen Perspektive entstehen dabei wunderschöne Kunstwerke und man sieht die Haltestellen mit ganz anderen Augen. Doch seht am besten selbst:

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Manic Street Parade: Endlich ein neues Clubfestival für München

Die Münchner Musikszene ist sehr lebendig – Eingeweihte wissen das. Für alle anderen ist es oft schwierig, die spannenden Künstler und Clubs auf Anhieb zu finden. Und internationale Stars überlegen es sich gut, ob sie überhaupt hier Konzerte spielen. Damit das in Zukunft ein wenig leichter wird, hat der Verein Zwischenprost e.V.  um den umtriebigen Sportfreunde-Stiller-Manager Marc Liebscher ein neues Clubfestival ins Leben gerufen: Die Manic Street Parade. Was für eingefleischte Britpop-Fans zunächst nach walisischem Stadion-Rockklingen mag, soll sich in Wahrheit als Plattform für Subkultur etablieren – und so die Stadt München als Standort dafür stärken. Wir haben uns mit Julia Viechtl von Zwischenprost getroffen, um über das neue Festival zu sprechen.

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Nice try, ihr frechen Früchtchen von true fruits!

Vor ein paar Wochen, Kreativsitzung im Werbebüro der Bonner Smoothie-Hersteller true fruits: Wir stellen uns das ungefähr so vor:

Szene –“Hey, ich hab’s. München wirkt doch immer wie so ne stockkonservative, biedere Katholikenstadt. Da machen wir so richtig die Aufregerwelle. Das wird überviral gehen, ich versprech’s euch! Clicks und Likes und Shares ohne Ende werden auf uns herunterregnen.

Also, so wird’s gemacht: Wir designen unsere Werbeplakate mit lauter so pseudo-schlüpfrigen, irgendwie leicht sexistischen Sprüchen („Bei Samenstau schütteln“, „Oralverzehr – schneller kommst du nicht zum Samengenuss“), die natürlich zweideutig sind. Zweideutig, verstehste? Also zum Beispiel „Besamt und Befruchtet“. Höhöhö. „Besamt und Befruchtet“ Mensch, wegen Früchten im Smoothie und so, weisste? *Zwinker Zwinker*

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