Manic Street Parade: Endlich ein neues Clubfestival für München

Die Münchner Musikszene ist sehr lebendig – Eingeweihte wissen das. Für alle anderen ist es oft schwierig, die spannenden Künstler und Clubs auf Anhieb zu finden. Und internationale Stars überlegen es sich gut, ob sie überhaupt hier Konzerte spielen. Damit das in Zukunft ein wenig leichter wird, hat der Verein Zwischenprost e.V.  um den umtriebigen Sportfreunde-Stiller-Manager Marc Liebscher ein neues Clubfestival ins Leben gerufen: Die Manic Street Parade. Was für eingefleischte Britpop-Fans zunächst nach walisischem Stadion-Rockklingen mag, soll sich in Wahrheit als Plattform für Subkultur etablieren – und so die Stadt München als Standort dafür stärken. Wir haben uns mit Julia Viechtl von Zwischenprost getroffen, um über das neue Festival zu sprechen.

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Nice try, ihr frechen Früchtchen von true fruits!

Vor ein paar Wochen, Kreativsitzung im Werbebüro der Bonner Smoothie-Hersteller true fruits: Wir stellen uns das ungefähr so vor:

Szene –“Hey, ich hab’s. München wirkt doch immer wie so ne stockkonservative, biedere Katholikenstadt. Da machen wir so richtig die Aufregerwelle. Das wird überviral gehen, ich versprech’s euch! Clicks und Likes und Shares ohne Ende werden auf uns herunterregnen.

Also, so wird’s gemacht: Wir designen unsere Werbeplakate mit lauter so pseudo-schlüpfrigen, irgendwie leicht sexistischen Sprüchen („Bei Samenstau schütteln“, „Oralverzehr – schneller kommst du nicht zum Samengenuss“), die natürlich zweideutig sind. Zweideutig, verstehste? Also zum Beispiel „Besamt und Befruchtet“. Höhöhö. „Besamt und Befruchtet“ Mensch, wegen Früchten im Smoothie und so, weisste? *Zwinker Zwinker*

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