Ein bisschen Berlin wären wir halt doch gerne: Ein Kebap-Laden feiert Neueröffnung und alle rasten aus

Es führte einfach kein Weg dran vorbei in den letzten Wochen: Ob auf Stadtblogs oder in der herkömmlichen lokalenTotholz-Presse, überall wurde erst spekuliert und schließlich gefeiert: Mustafas Gemüsekebap eröffnet eine Filiale in München. Und zwar heute, Donnerstag den 3. August.

Kaum zu glauben, oder? Da weht endlich ein bratfettschwangeres Lüftchen von Großstadt durch unsere beschauliche Gernegroßstadt. Da müssen wir hin. Das müssen wir feiern. Inklusive Eröffnungs-Afterparty, DJs und dem ganzen Event-Krempel, versteht sich von selber.

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Neues Gebot der MVG: Stehengeblieben!

Wie wird man doch angefaucht und angerempelt, wenn man verträumt vor dem ersten Kaffee einmal aus Versehen auf der Rolltreppe links stehen bleibt. Und zu recht: „Rechts stehen, links gehen“ ist das Mantra, das uns von klein auf eingehämmert wird, damit die gestressten Rolltreppenbenutzer ihren Anschluss erwischen und die gemütlichen Sonntags-Rolltreppenfahrer ihre Fahrt regungslos genießen können.

Und jetzt soll plötzlich alles anders sein?

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„Wir wollen Schnitzel, wir wollen Haus!“ – Spontan-Cornern gegen Leerstand

So schnell die Besetzung des Schnitzelhauses da war, so schnell war sie auch wieder weg – dennoch ist die Aktion im Viertel auf viel Sympathie gestoßen, was sich unter anderem darin äußerte, dass noch am Samstag eine Eilversammlung angemeldet wurde und sich rund 70 Personen zum spontanen Cornern vor dem Schnitzelhaus trafen.

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Monoglot: Ich mag keinen Jazz, aber…

Ich geb’s ganz offen zu: Ich mag keinen Jazz. Eigentlich hasse ich ihn sogar fast, diesen abgetragenen, handgestrickten, kratzigen Wollpulli der Musikstile. Aber – und das ist ein ziemlich großes Aber – es gibt natürlich für jede Regel eine Ausnahme. Und die kommt jetzt in Form von Monoglot am Mittwoch, 26.10. in die Milla.

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Das Gegenteil von gut ist gut gemeint – oder wenn Künstler sich spüren wollen

Ein Kommentar

Ja, es gibt sie auch hier im reichen München: die Obdachlosen, die Menschen am äußersten Rand der Gesellschaft. Und es werden immer mehr. Das weiß jeder und doch verdrängen wir es viel zu gern. Das zu thematisieren – und vor allem den Menschen auch zu helfen ist darum wahnsinnig wichtig.

Das haben sich wohl auch die beiden Künstler Paul Huf, Uli Oesterle und der SPD-Lokalpolitiker Lars Mentrup gedacht, als sie sich in ihren (ich rate einfach mal:) gemütlichen Ateliers/Co-Working Spaces/Lieblings-Cafés getroffen und die Idee für ihre Kunstaktion „Von hier aus!“ entwickelt haben. Drei Tage lang haben sie nun Handy, Bargeld, Kreditkarte, etc. abgegeben und in München obdachlos gespielt.

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Dieser Instagrammer fotografiert jede einzelne U-Bahn-Haltestelle der Stadt

Ihr habt’s ja vielleicht bereits gemerkt: Haltestellen sind ein großes Thema bei uns. Wir sind damit aber nicht die einzigen: Der Italiener Claudio Galamini ist nämlich gerade dabei, jede einzelne U-Bahn-Haltestelle Münchens zu fotografieren.

Wie er Mucbook erzählt, lebte er 15 Jahre lang in New York und zog dann nach Berlin. Dort war er fasziniert von der farblichen und architektonischen Gestaltung der Haltestellen im Vergleich zu den zumeist tristen, grauen Haltestellen New Yorks. So entstand sein erstes Instagram-Projekt „Berlin Memories“.

Durch die Auswahl des Bildausschnitts und der perfekt frontalen Perspektive entstehen dabei wunderschöne Kunstwerke und man sieht die Haltestellen mit ganz anderen Augen. Doch seht am besten selbst:

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